Der inhaltliche Schwerpunkt der Gesprächsveranstaltung lag zunächst auf den sich stark auseinander entwickelnden Lebensbedingungen in Europa. Die Schülerinnen und Schüler interessierte dabei besonders, welche Instrumente langfristig zu einem wirtschaftlichen Er-starken der krisengeschüttelten Länder der EU führen können. Auch die aktuellen Maßnah-men der EU gegen die hohe Jungendarbeitslosigkeit in einigen Staaten Europas wurden in diesem Zusammenhang diskutiert. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt bildete das Frei-handelsabkommen TTIP. Im Kern des Gesprächs ging es dabei um die Frage, ob eine Inten-sivierung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA langfristig zu Lasten des Verbraucherschutzes geht. Als ehemalige Ministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft konnte Frau Künast dabei Innenansichten vom Ablauf der Verhandlung bila-teraler Handelsabkommen geben und mit den Schülerinnen und Schülern vertieft Fragen zur Transparenz und zu neuen Möglichkeiten der Mitbestimmung diskutieren. Da sich Schüle-rinnen und Schüler der Sophie-Scholl-Schule wiederholt für die Belange von Flüchtlingen eingesetzt haben, bildete die aktuelle Flüchtlingsdebatte den Abschluss der Diskussion. Hier stand vor allem die Frage nach dem Engagement Deutschlands in der EU im Vordergrund. Auch Fragen nach dem Umgang mit Gruppierungen wie PEGIDA wurden aufgeworfen und besprochen.

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