Die aus dem Tschad stammende Hindou Oumarou Ibrahim, die bei den UN-Klimaverhandlungen die Initiativen indigener Völker repräsentiert, ging dabei vor allem auf die steigenden Durchschnittstemperaturen und Wetterextreme in ihrem Land ein. Insgesamt, so hob sie hervor, würden nomadische Lebensweisen dadurch erschwert und die Bevölkerung ihrer Lebensgrundlage beraubt. Auf andere Aspekte ging der von den Philippinen stammende Melvin Puzuelo ein. Der Mitinitiator eines Netzwerks, das sich gegen den Bau von Kohlekraftwerken auf den Philippinen einsetzt, berichtete von der zunehmenden Intensität von Extremwetterlagen auf den hunderten Inseln des philippinischen Archipels. Im Fokus seiner Ausführungen standen dabei die katastrophalen Folgen des Taifuns Haiyan aus dem Jahr 2014.
Nach den bewegenden Vorträgen standen die Referenten den 140 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe für Fragen und Gespräche zur Verfügung. In angeregten Diskussionen wurden dabei mögliche Maßnahmen des Klimaschutzes und deren Etablierung mit Blick auf die Klimakonferenz im Paris diskutiert. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war so groß, dass die Gespräche auch nach Ende der offiziellen Veranstaltung im kleinen Kreis weitergingen. Ebenso wurden die Inhalte deswegen im folgenden Geographieunterricht vertiefend aufgegriffen.

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Fotos: © Oxfam Deutschland/Laura Knauf ©Max Fischer

 

      

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