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  • 175 Jahre Schulgeschichte

    175 Jahre Schulgeschichte

    187 Seiten. Zahlreiche Abbildungen. Farbiger Umschlag mit historischen Karten.
    Preis: 8 Euro.
    Bestellungen und Anfragen bitte an bodo.foerster@berlin.de
    Verkauf im Sekretariat der Schule und in der
    Buchhandlung "berlin-story", Unter den Linden 26

     

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Mitteilungen der Schulleitung

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Beiträge der Schulleitung zur öffentlichen Debatte über die Schulreform

Aktuelles - Schulleitung

Die Schulleitung der Sophie-Scholl-Oberschule hat sich von Anfang an aktiv in die Debatte um eine neue Schulstruktur in Berlin eingemischt. Neben der Mitarbeit in Arbeitsgruppen der Senatsverwaltung  wurde die Position der Schulleitung auf zahlreichen Veranstaltungen und in Workshops von  Senatsverwaltung,  GEW,  SPD und  „Bündnis 90/Die Grünen“ vertreten. Hier finden Sie  Leserbriefe des Schulleiters im „Tagesspiegel“, die den wechselvollen Gang der Debatte seit September 2008 dokumentieren.

Veröffentlichte Leserbriefe der Schulleitung zur Debatte um die neue Schulstruktur

BLZ Nr.3 April 2011

Schlecht oder nur schlecht genutzt?

Zum neuen Aufnahmeverfahren an den Oberschulen

von Klaus Brunswicker, Schulleiter der Sophie-Scholl-Schule

Die Berliner Schullandschaft ist erregt wie selten: In diesen Wochen melden die Erziehungsberechtigten ihre Kinder an den Oberschulen an und erstmals erfolgt die Aufnahme nach festgelegten Kriterien und nicht nach BVG Fahrplan und Wohnort.

Statt diesen Quantensprung freudig zu begrüßen, überall Skepsis. Nur zur Erinnerung: Es waren wir SchulleiterInnen, die über viele Jahre danach gestrebt haben, nicht nur eigene Schulprofile zu entwickeln, sondern auch die SchülerInnen nach ihrer Eignung für diese Profile auswählen zu dürfen. Es war nicht Senator Zöllner, der im stillen Kämmerlein ein neues Aufnahmeverfahren entwickelte.

Über Monate hat eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Senatsverwaltung, der Schulämter und aus SchulleiterInnen aller Schulformen an den Aufnahmekriterien gearbeitet und letztlich einen Entwurf zwischen Wünschenswertem und Machbarem hervorgebracht.

Ohne in die Details zu gehen: Die Schulen haben unglaublich viele Möglichkeiten erhalten. Trotzdem kommen die altbekannten Reaktionen: Selektion nach Leistung – mangelnde Transparenz – Benachteilung bildungsferner Familien. All das ist Unfug. Wenn 30 Prozent der Plätze verlost werden, dann hat selbst ein Schüler mit einer Durchschnittsnote 4 eine reelle Chance, auf seinem Wunschgymnasium zu landen.

Wenn die Kinder mit Förderbedarf vorab aufgenommen und nicht ins Losverfahren kommen, haben Eltern eine reelle Chance auf einen Schulplatz an einer nachgefragten Schule. Und wenn dann noch der Weg über eine Härtefallregelung möglich ist, dann weiß ich nicht, was an diesem Verfahren ungerecht und selektiv sein soll. Bleibt der Vorwurf mangelnder Transparenz. Jede Schule ist verpflichtet, ihre Aufnahmekriterien zu veröffentlichen. Es gab Informationsabende in Hülle und Fülle.

Etwas anderes irritiert mich: Statt die Chance zu ergreifen, Profile zu bilden und Aufnahmekriterien zu entwickeln, verschanzen sich Dreiviertel der Schulen hinter der Durchschnittsnote der Förderprognose. Alles aus Angst vor den bösen Rechtsanwälten, die angeblich demnächst die Bezirke mit Massenklage überziehen werden. Meine Schule hat im Rahmen eines Schulversuchs – gemeinsam mit der Martin-Buber-Schule in Spandau – seit vielen Jahren ein ausschließlich profilorientiertes Aufnahmeverfahren durchgeführt.

Die Erfahrungen dieses Schulversuchs sind ins neue Verfahren eingeflossen. Unsere Erfahrung: Es gab erfolgreiche Klageverfahren, aber die Zahl hielt sich in Grenzen. Wir sind bei diesem Verfahren geblieben und führen es als »Schule besonderer pädagogischer Prägung« fort. Wir halten gleich mindestens 25 Prozent unserer Plätze für schwächere Schüler frei.

Unser Grundgedanke: Jeder Schüler hat eine Stärke, die er im Rahmen eines schulischen Profils weiter entwickeln kann. Die SchülerInnen erlangen mehr Selbstbewusstsein, das sich positiv auf ihre Leistungsbereitschaft auswirkt. Von Interesse sind deshalb die profilbezogenen Noten, die ein Viertel der Aufnahmekriterien ausmachen. Auch ein schwacher Schüler kann ein guter »Künstler« oder »Musiker« oder »Techniker« sein.

Ich hätte mir mehr Mut gewünscht, die Chance profilbezogener Aufnahmeverfahren auch zu nutzen. Das macht viel Arbeit, aber die lohnt sich. Nicht das neue Verfahren ist schlecht, entwicklungsfähig ist aber der Mut, daraus auch etwas zu machen.

"Tagesspiegel" 17.01.2010

Es ist Herrn Martensteins gutes Recht, für seinen Sohn die Schule auszuwählen, die ihn nach seiner Überzeugung am besten auf das Leben vorbereitet. Was mich nur erstaunt, ist, dass diejenigen, die ein längeres gemeinsames Lernen befürworten, für ihn die „letzten Ideologen“ sind, während seine Anhänglichkeit an ein „zweieinhalbtausend Jahre“ altes System gymnasialer Bildung ohne weitere Begründung auskommt. Das ist dann natürlich keine Ideologie. Oder? Vielleicht ist die (Bildungs-)Welt doch nicht ganz so einfach schwarz-weiß zu zeichnen. Auch die Schülerschaft des Gymnasiums ist heute viel heterogener als zu Martensteins Schulzeit. Die Gesamtschule – letztlich das Vorbild der neuen Sekundarschule – hat diese Heterogenität aber, anders als das Gymnasium, akzeptiert und mit differenzierten Angeboten darauf reagiert. Es ist daher abwegig, der Gesamtschule/Sekundarschule zu unterstellen, sie schere alle Schüler über einen Kamm, orientiere sich vorrangig an den Bedürfnissen der Leistungsschwächeren und unterfordere die Leistungsstarken. Ich habe in über 30 Jahren Arbeit an der Sophie-Scholl-Oberschule zahllose Gespräche mit Eltern geführt, die das Lernangebot der Gesamtschule mit seiner Differenzierung nach Leistung und Neigung als richtig und für die individuelle Entwicklung ihres Kindes wichtig empfanden. Diese Eltern haben ihre zum Teil hervorragend qualifizierten Kinder lieber bei uns als an einem Gymnasium angemeldet. Alles Ideologen? Alles Eltern, die ihr Kind einem Experiment mit ungewissem Ausgang ausgesetzt haben? Die Resultate geben eine eindeutige Antwort: Den Vergleich mit den Berliner Gymnasien mussten wir nie scheuen.

Klaus Brunswicker, Schulleiter Sophie- Scholl-Oberschule, Berlin-Schöneberg

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 17.01.2010)

Susanne Vieth-Entus:
2.6.2009

Die Pfingstruhe hat ja ihr Gutes: Wer sich nicht genötigt sah, sich in das Getümmel des Karnevals der Kulturen zu stürzen, wer auch kein (Paten-)Kind zu konfirmieren und keine Verwandtenbesuche zu verkraften hatte, konnte über gewichtige Fragen nachdenken. Das tat auch Klaus Brunswicker, der Direktor der Schöneberger Sophie-Scholl-Gesamtschule. Er hat sich mal überlegt, wie man ein Problem lösen könnte, das sich ergibt, wenn per Losverfahren jeder Schüler auf das Gymnasium kommen und sich in einem kompletten Probejahr beweisen kann, wie es der Bildungssenator vorgeschlagen hat.

Damit anschließend nicht das komplizierte Verteilen der gescheiterten Probeschüler auf den Sekundarschulen beginnt, hat Brunswicker sich „ein Pfingstwunder“ ausgedacht: „Nach der 6. Klasse gehen alle Schüler Berlins zunächst auf das Gymnasium. Die 7. Jahrgangsstufe an den Sekundarschulen entfällt. Nach Abschluss der 7. Klasse verbleiben die wahrhaft gymnasialen Schüler auf den Eliteanstalten der Nation. Die anderen gehen in die 8. Jahrgangsstufe der Sekundarschulen über, deren Namen dadurch eine ganz neue Bedeutung gewinnt.“

Nun hat Brunswicker diesen Vorschlag eher spaßig gemeint, will damit aber auf ein ernsthaftes Problem hinweisen: dass das Losverfahren noch mehr Eltern als bisher dazu verleiten könnte, ihre Kinder erstmal auf einem Gymnasium unterzubringen. Je mehr das aber versuchen, desto mehr Kinder werden im Probejahr scheitern und desto mehr freie Plätze werden dann an den Sekundarschulen gebraucht. Die beliebten Sekundarschulen mit eigener gymnasialer Oberstufe werden dann allerdings gar keine freien Plätze mehr haben, und die gescheiterten Probejahrkinder werden sich dann in den Sekundarschulen wiederfinden, die – mangels Attraktivität – noch freie Plätze haben.

Man merkt: Der Übergang zum Gymnasium bleibt eine heikle Frage. Diese Woche will sich die SPD erneut an der Antwort versuchen. Vielleicht gelingt ihr ja ein – verspätetes – Pfingstwunder. sve

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 02.06.2009)

 

"Tagesspiegel" 24.05.2009

Die Schulstrukturreform ist offenbar auf bestem Weg, zu einem Reförmchen zu werden, an dessen Ende als einziges Ergebnis die Abschaffung der Hauptschule steht. Für die Gymnasien ändert sich, folgt man der jüngsten Debatte, nichts. Sie sollen weiter alle Schüler aufnehmen können, ob nun für den 12-jährigen Weg zum Abitur geeignet oder nicht. Dass es diesen Bestandsschutz auch für Gymnasien geben soll, deren Zusammensetzung schon jetzt alles andere als „gymnasial“ ist, spielt keine Rolle. Hauptsache auf dem Briefkopf der Schule steht „Gymnasium“.
Dass nun auch noch ganz offen dafür plädiert wird, verschiedene Maßstäbe anzulegen für Gymnasien mit hohem Migrantenanteil und solchen ohne, ist dann nur konsequent. Was eigentlich hindert „Gymnasien“ daran, sich auf den Reformweg zu machen und Sekundarschulen zu werden? Sie bekommen die Ausstattung für den Ganztagsbetrieb, können leistungsdifferenziert arbeiten und den Schülern neben dem 12-jährigen auch den 13-jährigen Weg zum Abitur bieten. Aber all das wäre doch genau richtig, um mit Schülern zu arbeiten, die schon jetzt nur aufgenommen werden, um den gymnasialen Standort zu erhalten.
Dieses Klammern an einem Namen statt Suche nach neuen Möglichkeiten der Förderung verärgert mich als Leiter einer Gesamtschule, die sich bereits vor über 30 Jahren aus einem (erfolgreichen!) Gymnasium auf den Weg zu einer integrativen Gesamtschule gemacht hat. Von Anfang an war sie auch bei Eltern leistungsstarker „Gymnasialkinder“ so stark nachgefragt, wie es manche der auf den Namen „Gymnasium“ fixierten Schulen gerne sein möchten. Merke: Nicht der Titel einer Schule ist wichtig, sondern ihr Konzept.

Klaus Brunswicker, Sophie-Scholl-Oberschule

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 24.05.2009)

"Tagesspiegel" 14.09.2008
Vielleicht schafft es Senator Zöllner ja, mit seinen Vorschlägen den Streit um die richtige Schulstruktur aus den ideologischen Schützengräben zu holen. Jedenfalls hat er offensichtlich nicht vor, das Konzept „Gemeinschaftsschule“ allen Schulen überzustülpen.

Aber es bleiben viele Fragen zu beantworten. Was genau passiert, um diejenigen Schüler an Bildung heranzuführen, die jetzt in der „Sackgasse“ Hauptschule stecken? Die werden ja nicht leistungsstärker und verhaltenssicherer, weil ihre Schule jetzt „Integrierte Haupt- und Realschule“ heißt. Wie wird verhindert, dass die Eltern realschulempfohlener Kinder aus Sorge um die Bildung ihrer Kinder die Flucht aus dieser integrierten Schule in die Gymnasien antreten? Dann endet auch die neue „Integrierte Haupt- und Realschule“ bald dort, wo Hauptschule hinmanövriert wurde. Es wird da noch viel an pädagogischen Konzepten gefeilt werden müssen.

Noch wichtiger ist die Frage, wie die nach 2011 angestrebte „Regionalschule“ neben den Gymnasien positioniert wird. Das Konzept macht nur Sinn, wenn der neue Schultyp ohne regionale Begrenzung mit ganz unterschiedlichen Angeboten um alle Schüler werben kann und den Gymnasien zur ernsthaften Konkurrenz wird. Er muss attraktiv auch für besonders leistungsstarke Schüler werden.

Wenn tatsächlich die Schulen selber entscheiden, ob, wann und in welchem Umfang sie nach Leistung differenzieren, dann gibt es einen echten Wettbewerb um die beste pädagogische Konzeption. Als erster Schritt wäre also dringend geboten, endlich den Unfug zu beenden, dass die Wohnortnähe darüber entscheidet, welche Schüler welche Schule besuchen. Und wenn am Ende einige Schulen für sich das Konzept „Gemeinschaftsschule“ ohne äußere Leistungsdifferenzierung wählen, lässt das Konzept von Herrn Zöllner dies ja zu.

Klaus Brunswicker, Berlin-Schöneberg
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 14.09.2008)

 

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Eine deutsch-französische Europa-Schule an zwei Standorten

Aktuelles - Schulleitung

Der deutsch-französische Zug der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB) entwickelt sich überaus erfolgreich – und wächst entsprechend. An der Sophie Scholl-Schule besuchen derzeit über 250 Schüler und Schülerinnen die Jahrgangsstufen 7-13 in diesem anspruchsvollen bilingualen und – im besten Sinne des Wortes – multikulturellen Projekt.

Zu den beiden Pionierschulen im Grundschulbereich, der Judith-Kerr-Grundschule und der Märkischen Grundschule, sind inzwischen zwei neue Grundschulstandorte hinzugekommen: Die Regenbogen-Grundschule und die Grundschule am Arkonaplatz.

Im Schuljahr 2011/12 werden die ersten Jahrgänge dieser beiden Schulen auch in die Oberschule wechseln.

Die Sophie-Scholl-Schule wird ab 2011 nicht mehr alle Schüler aufnehmen können. Sie hat der Senatsverwaltung daher den Vorschlag gemacht, dass sie in einer Art SESB-Schulverbund mit der Georg-von-Giesche-Oberschule in Schöneberg die erfolgreiche weitere Entwicklung der Europa-Schule sichern könnte. Gemeinsame curriculare Planungen, gemeinsame Schulbuchauswahl und ein gemeinsamer Fachbereich könnten hohe Synergieeffekte erzeugen. Zudem würde es für beide in Nachbarschaft liegende Standorte eine gemeinsame gymnasiale Oberstufe an der Sophie-Scholl-Oberschule geben. Hier können alle entsprechend qualifizierten Schüler beider Schulen dann in zwei bzw. drei Jahren – je nach Wunsch - das AbiBac ablegen. Die Georg-von-Giesche-Schule (bislang Realschule, künftig wie die Sophie-Scholl-Schule eine Integrierte Sekundarschule) hat seit vielen Jahren ein ausgewiesenes Französischprofil mit Französisch als erster Fremdsprache, Schulpartnerschaften, Teilnahme an den DELF-Prüfungen und mehr (http://www.gvg.schule-berlin.net/).

Selbstverständlich wird auch an dem zweiten Standort der Europa-Schule der Unterricht von mttersprachlichen Lehrkräften erteilt.

Von den zuständigen Stellen in der Senatsverwaltung, insbesondere von Frau Hebisch-Niemsch, ist Unterstützung zugesagt. Jetzt muss es nur noch einen entsprechenden Beschluss auf politischer Ebene geben. Dann hätten Eltern und Schüler aller vier Grundschulstandorte eine gesicherte Perspektive. Die Gesamtelternvertretungen der vier Grundschulen haben ebenfalls ihre Unterstützung für den Vorschlag signalisiert.

 
 

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Zur neuen Sekundarschule: Die Sophie-Scholl-Oberschule behält ihr erfolgreiches Profil

Aktuelles - Schulleitung

Die Debatte über eine neue Schulstruktur in Berlin ist zu einem vorläufigen Abschluss gekommen. Das neue Schulgesetz liegt nun den parlamentarischen Gremien zur Beratung vor.Viele Eltern haben in den letzten Wochen besorgt angefragt, was aus der Sophie-Scholl-Oberschule unter den veränderten Umständen wird. Folgendes ist gesichert:

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Zur Debatte über die Stundentafel der Sekundarschule

Aktuelles - Schulleitung

Die Stundentafel der neuen Integrierten Sekundarschule steht. Nach zahlreichen nicht immer konfliktfreien Gesprächen und Verhandlungen ist eine Stundentafel entstanden, die den neuen Sekundarschulen eine ausreichende Flexibilität bei der Gestaltung ihres Profils gewährleistet. Zudem ist nun eine den Gymnasien angepasste Stundenzahl auch für die Naturwissenschaften gesichert.
Die Sophie-Scholl-Oberschule wird  darüber hinaus die zur Verfügung stehenden Profilstunden und Schülerarbeitsstunden in vollem Umfang dazu nutzen, insgesamt eine Stundentafel zu gewährleisten, die der an den Gymnasien entspricht. Auf diese Weise sichern wir, dass entsprechend geeignete Schüler bei uns das Abitur in beiden Geschwindigkeiten schaffen können.

Klaus Brunswicker

 

 
 

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Unterrichtsentwicklung an der Sophie-Scholl-Oberschule

Aktuelles - Schulleitung

Individualisierung und Binnendifferenzierung - zwei anspruchsvolle, aber oft inhaltsleere Begriffe im Rahmen der Unterrichtsentwicklung. Damit sich dies ändert, arbeitet die Sophie-Scholl-Oberschule  in einem "Berliner Bündnis"  zusammen mit drei anderen renommierten Schulen und zwar im Rahmen des bundesweiten Projekts "Reformzeit" der Robert-Bosch-Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Es sind dies das Hans- und Hildegard-Coppi-Gymnasium (Karlshorst), das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium (Pankow) und die Fritz-Karsen-Gemeinschaftsschule (Neukölln). In vier ausgewählten zentralen Fächern (Mathematik, Chemie, Geschichte und Englisch) werden von Fachkollegen und -kolleginnen der vier Schulen gemeinsam Unterrichtsequenzen entwickelt und erprobt, die in besonderem Maß dem oben genannten Anspruch gerecht werden sollen.

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