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Kapitel 2: "Ein Rudertag" (Bericht)
Arbeitsgemeinschaften - Rudern
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2. Ein Rudertag (von Friederike Bujok, Herbst 2008, 5 Jahre Riegenmitglied)
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"An jedem Mittwoch in der Schulwoche findet die Ruder-AG statt. Wenn man nach der sechsten Unterrichtsstunde endlich den verdienten Schulschluss hat, fahren die Schüler, die in der Ruder-AG sind, von der Schule aus zum Bootshaus. Man kann alleine oder mit Freunden dort hinfahren, falls die Freunde auch in der Ruder-AG sind. Von der Schule läuft man die Pallasstraße und die ganze Goebenstraße entlang, bis man am S-Bahnhof Yorckstraße ankommt. Wenn man noch Hunger hat, kann man sich an der Dönerbude einen Döner kaufen.
Wenn die S-Bahn in den Bahnhof einfährt, steigt man ein und fährt bis zur Endstation Wannsee. Von dort aus läuft man dann zum Bootshaus. Dort ist schon der Lehrer Herr Roth, der die Ruder-AG leitet. Dieser begrüßt die Schüler freundlich, die sich auf eine Bank setzen. Die Schüler kommen aus allen Jahrgangsstufen. Herr Roth teilt die Schüler in die Boote ein. Es gibt Skiffs, Ruderboote mit oder ohne Steuer, Vierer, Zweier und Einer. Nachdem man sich entschieden hat welches Ruderboot man rudern möchte, geht man sich umziehen, bevor man dann beim raus tragen der Ruderboote hilft. Die Boote liegen im Bootshaus, wo noch andere Schulen ihre Ruderboote aufbewahren.
Wenn die Boote an den Stegen sind, holen die Schüler ihre Skulls um diese in die Ausleger zu schieben. Wenn alles an seinem Platz ist und der Rollsitz umgedreht ist und ebenfalls richtig herum in den Sitzschienen liegt, kann es losgehen. Man fährt entweder auf den Großen Wannsee oder über den Pohlesee bis zum Griebnitzsee und zurück.
Rudern wird nicht benotet. Es soll ja schließlich Spaß machen und man soll sich von der Schule entspannen. In der Sommersaison kann man sogar an Stränden anlegen, wo es erlaubt ist und dann schwimmen gehen oder picknicken. Halt eben anlegen und den warmen Sommer genießen. Meist kann man so lange auf dem Wasser bleiben und rudern bis man keine Lust mehr hat oder so lange, bis man nach Hause muss.
Wenn man dann an’s Bootshaus zurück gekehrt ist und an einem der Stege angelegt hat, holt man das Ruderboot aus dem Wasser. Mit viel Kraft und Keuchen trägt man es zurück ins Bootshaus. Wenn man Pech hat, muss das gesamte Boot gesäubert werden. Schließlich geht man sich wieder Umziehen und fährt nach Hause.
Am Ende des Schuljahres wird zur großen Putzaktion des Rudermaterials gegrillt. Jeder bringt etwas dafür mit, denn alle haben Hunger. Vorher geht es ein letztes Mal zum Rudern auf’s Wasser, bevor die Wintersaison mit Schwimm-, Sport- oder Kletterhalle beginnt. Jeder findet in der Ruder-AG etwas, das ihm viel Spaß macht."



